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nostromo
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 ۞ meum est propositum in taberna mori ۞
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۞

Drachenepoche

Den Drachen einst die Welt gehörte,
was wiewohl dumme Menschen störte.
Mächtig war ihr feurig Fauchen,
brennt den Feind mit glühend Rauchen.

Stark der Leib mit machtvoll Schuppen,
sprengt des stärksten Berges Kuppen.
Beherrschten Elemente wie ihr Eigen,
alles musst sich ihnen neigen.

Sie flogen schnell als Zier des Himmels,
obenauf des Erdgewimmels.
Und wagt ein Ritter einen Kampf,
nach Prankenhieb und Feuerstrahl ward er zu Dampf.

Sie lebten tief in Höhlen und Bergen,
sicher vor gierig, garstigen Schergen.
Denn im tiefsten Winkel ihres Hortes,
waren Schätze aus den fernsten Winkeln jedes Ortes.

Geweckt war schnell die Gier der Menschenbande,
die bereit zu Übel und der größten Schande.
So zog man aus zur Drachenjagd,
geschupptes wurd nun arg geplagt.

War ein Ritter erst zerrissen,
wollts bald darauf der nächste wissen.
Mit Tücke und bös Hinterlist,
so mancher Drac dem Meucheln nicht entkommen ist.

Das Morden ist zum Sport verkommen,
schon bald waren sie der Erde fortgenommen.
Alt war ihr Geschlecht gewesen,
nun lag Leib auf Leib um zu verwesen.

Doch die Freud der Mörder wollt bald vergehn,
denn das Leid war schnell zu sehen.
Drachen waren der Elemente Hüter,
schützten so des Menschen Güter.

Doch nun schlugen Blitz, Donner und Hagel,
die Menschenbrut wie des Sarges letzter Nagel.
Sie schrieen und sie flehten,
doch im Wind die Stimmen schnell verwehten.

Kein Drac der bringen konnt das Gleichgewicht,
dies war der Menschenkreatur Gericht.
Der letzte Drache prangt am Himmelszelt,
als Erinnerung an eine bessre Welt.

۞ nostromo ۞

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