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nostromo
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 ۞ meum est propositum in taberna mori ۞
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۞

22-02-2008

Mein Traum

Ich sah dich in meinen Träumen,
meine Wege säumen.
Das Licht war erhaben hell,
doch nicht wie der Sonnenschein so grell.

Ich blickte in deine grünen Augen,
wagte es kaum zu glauben,
dich so nah bei mir zu sehen,
wollte zu dir gehen.

Dein wallend, rotes Haar,
empfand ich als so wunderbar.
Er wurde nicht gesprochen,
dies hätte alles nur zerbrochen.

Ich sah dein Lächeln Frohgestalt,
welches alleine nur mir galt.
Wie gerne hätte ich dich mit Armen umwunden,
doch währte unsere Begegnung nur Sekunden.

Du bist mir fern, warst mir so nah,
wie schön das es geschah.
In Morpheus Reich wir hatten uns getroffen,
so bleibt mir auf ein anderes Mal zu hoffen.

Ich will dir so viel sagen,
doch meine Stimme will verzagen.
Drum finde ich die passend Worte,
nur wenn ich sie dir schriftlich horte.

Ich will dich hören, ich will dich fühlen,
ich will dich riechen, und dich berühren.
An meiner Seite sollst Du stehen,
mit mir durchs Leben gehen.

Wie schön die Bilder, die geschenkten,
die mich immerzu an dich gedenken.
An diesen will ich mich laben,
um ob deiner Ferne nicht zu verzagen.

Du weckst in mir den Poeten,
den Ritter, den Freund und verkommenen Proleten.
Du bist in mir und ich werde erst durch dich,
wie gut es ist, wie es ist, wie freu ich mich.

۞ nostromo ۞

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21-02-2008

„Wir betrachten ein Bild – oder irgendein anderes Kunstwerk – nicht nur mit unseren Sinnen und unserem Auffassungsvermögen, sondern auch mit unserer mehr oder minder großen Unkenntnis. Und darin liegt klar unser aller Anteil an Missverständnissen.“

[R. H. Marijnissen]

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21-02-2008

"Mögen hätt ich schon wollen,
aber dürfen habe ich mich nicht getraut"

[Karl Valentin, Münchner Volksschauspieler]

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21-02-2008

„Die Natur ist böse.
Alles, was lebt, muss töten, um selbst am Leben zu bleiben.
Wenn das Ganze von einem Gott geschaffen wurde,
muss der besonders grausam gewesen sein."

[John Vermeulen in ‚Der Garten der Lüste’]

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20-02-2008

„Nur Menschen, die dir etwas bedeuten,
können dich innerlich berühren und verletzen.
Folglich war unverletzlich,
wer sich aus niemandem etwas machte.“

[John Vermeulen in ‚Der Garten der Lüste’]

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20-02-2008

"Heimat beginnt, wo Heimweh aufhört."

 ۞ nostromo ۞

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20-02-2008

„Sterben ist zweifelsohne weit weniger schlimm als geboren werden.
So, wie das Einschlafen ja auch friedlicher ist als das Erwachen“

[John Vermeulen in ‚Der Garten der Lüste’]

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19-02-2008

„In einer Welt der Toren
genießt der größte Narr das höchste Ansehen“

[John Vermeulen in ‚Der Garten der Lüste’]

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19-02-2008

„Es ist Kindern und Narren eigen,
Fragen zu stellen,
die sich nicht beantworten lassen ...“

[John Vermeulen in ‚Der Garten der Lüste’]

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18-02-2008

Kalter Schmerz

Du bist mir fern und doch so nah,
wie dich zuvor nur selten sah.
Die Augen die einst lieblich schauten,
bei meinem Anblick nur noch grauten.

Die Lippen die viel süßes mir gesprochen,
sich in übel Hass erbrochen.
Von Zärtlichkeit ist keine Spur,
ich seh Verachtung nur.

Einst rührte ich dein Herz,
nun bringst du mir den Schmerz.
Ich bin dir so egal,
es ist nur noch fatal.

Die gemeinsamen Stunden sind verblasst,
du einen andren hast.
Er hält an meiner Stelle deine Hand,
von der du mich verbannt.

Seit Tagen fand ich keinen Ruhe,
auch nichts mehr für mich tue.
Ob ich lebe oder sterbe,
ohne dich verderbe.

Deine Liebesschwüre nicht mehr zählen,
deine Gedanken einen andren wählen.
Du bist so bitter kalt zu mir,
was wurd aus dir?

Dein Herz zu Stein geworden,
willst damit mich ermorden.
Grau sind meine Tage,
nach dem Sinn mich frage.

Kurze Nächte, schlechte Gedanken,
die im Kreise kranken.
Der Mut und Lebenssinn,
ist untrüglich dahin.

Verzehre und quäle mich nach deinem Wesen,
in deinen Gedanken möchte lesen.
Wie lang soll das noch gehen,
kann ich dem widerstehen?

Zum Schatten meiner selbst verkommen,
bin ich bald von der Welt genommen.
Wo sind Sinn und Freude,
wenn ohne dich alles vergeude?

۞ nostromo ۞

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